Germersheimer ÜbersetzerlexikonGermersheimer Übersetzerlexikon
Stefan I. Klein (Quelle: Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Abteilung für Handschriften und Alte Bücher)

Stefan I. KLEIN, 1889–1960

Die übersetzerische Tätigkeit Stefan I. Kleins erstreckte sich über mehr als vier Jahrzehnte. Seine Arbeit als Vermittler ungarischer Prosa begann Klein 1913 mit dem Band Die magische Laterne, einer Novellensammlung Dezső Kosztolányis; 1957 erschien als seine letzte selbständige Publikation die Anthologie Ungarische Meistererzähler. Insgesamt legte er in seiner Übersetzerlaufbahn acht Prosaanthologien zeitgenössischer ungarischer Autoren vor. Daneben veröffentlichte er eine Reihe von Romanen und Erzählungen namhafter Autoren der Moderne wie Mihály Babits, Dezső Kosztolányi und Ernő Szép.

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Christian Felix WEISSE

Als Übersetzer ist Christian Felix Weiße vor allem in zweierlei Hinsicht beachtenswert: durch seine Rolle in der Herausbildung des Übersetzerberufs und durch die einzigartige Breite seines Schaffens. Er war der produktivste deutsche Übersetzer englischsprachiger Literatur im 18. Jahrhundert; daneben übertrug er zahlreiche französische und altsprachliche Werke.

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Germersheimer Übersetzerlexikon

Unser Wissen über die Literaturen der Welt speist sich fast ausschließlich aus Übersetzungen. Denn wer könnte schon von sich behaupten, alles oder zumindest vieles im jeweiligen Urtext lesen zu können? Den literarischen Importen verdankt die deutsche Literatur ihren Reichtum und ihre Vielfalt. Von den Übersetzern kennen wir allerdings oft nicht einmal die Namen. Diesen Missstand soll das Germersheimer Übersetzerlexikon beheben. Die in ihm zusammengetragenen Daten werden zugleich eine neue, interkulturelle Sicht auf die Geschichte der deutschen Literatur (von den Tagen Luthers bis zum 21. Jahrhundert) ermöglichen.

Nach dem Vorbild des in den letzten Jahren entstandenen schwedischen Übersetzerlexikons (www.oversattarlexikon.se) werden im digitalen und online frei zugänglichen Germersheimer Übersetzerlexikon zu bedeutenden und interessanten Übersetzern wissenschaftlich fundierte, in Essayform geschriebene Porträts veröffentlicht. Neben Literaturübersetzern wird das Lexikon auch Übersetzer vorstellen, die philosophische, naturwissenschaftliche, religiöse oder politische Texte ins Deutsche gebracht haben. Die Essays zu Leben und Werk der einzelnen Übersetzer werden durch umfassende Bibliographien ergänzt.

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Bund deutscher Übersetzer (1928–1933)

Der Bund deutscher Übersetzer (BdÜ) konstituierte sich im Frühjahr 1929 als Sondergruppe bzw. Fachgruppe im seit 1909 bestehenden Schutzverband deutscher Schriftsteller (SdS). Zum Vorsitzenden wurde der Jack London-Übersetzer und Literaturagent Erwin Magnus (1881–1947) gewählt, zum Vorstand gehörten Ida Jacob-Anders (1871–?), Gertrud Sternberg-Isolani (1899-1988), Käthe Miethe (1893–1961), Friedrich von Oppeln Bronikowski (1873–1936), Lothar Schmidt (?–?) und Paul Wiegler (1878–1949).

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